Lamaling-Kloster, Tibetisch-buddhistisches Kloster im Bezirk Bayi, China
Lamaling ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster in der Nähe des Dorfes Jianqie in Tibet mit einer achteckigen Pagode aus vier Stockwerken und einer vergoldeten Spitze. Die Struktur sitzt auf einem Berghang und wird von einer hohen Mauer umgeben, die den Komplex vom Umland abgrenzt.
Das Kloster entstand im 7. Jahrhundert und wurde 1989 nach einem verheerenden Erdbeben von 1930 wieder aufgebaut. Die Rekonstruktion ließ die Gemeinschaft den Ort nach ihren Traditionen erneuern und den Tempel zu einem funktionsfähigen Zentrum machen.
Das Kloster gehört zur Nyingma-Schule und verbindet Elemente der Bon-Religion mit frühen tibetischen buddhistischen Praktiken. Seine Architektur und die rituellen Objekte an den Eingängen zeigen, wie diese Traditionen in der physischen Gestaltung des Ortes sichtbar werden.
Das Kloster ist über eine Straße vom Dorf Burqug erreichbar, etwa 30 Kilometer von der Stadt Bayi entfernt, wo man moderne Einrichtungen und Verkehrsverbindungen findet. Es ist ratsam, die Wanderungen von morgens bis zum frühen Nachmittag zu planen, um gutes Licht und verträgliche Wetterbedingungen zu nutzen.
Am Eingangstor befinden sich große hölzerne Darstellungen männlicher und weiblicher Geschlechtsteile, die nach Nyingmapa-Traditionen böse Kräfte abwehren sollen. Diese ungewöhnlichen Symbole sind ein Beispiel für lokale spirituelle Praktiken, die fremde Besucher oft überraschen.
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