Bao’en-Tempel von Pingwu, Buddhistischer Tempel im Kreis Pingwu, China
Der Bao'en-Tempel ist ein Tempelkomplex in der Provinz Sichuan mit mehreren Hallen, Pavillons und Höfen, die durch Galerien entlang einer Zentralachse verbunden sind. Die Konstruktion nutzt 48 verschiedene Arten von Dougong-Klammernsystemen, von denen über 2200 Sätze die Strukturen tragen und verzieren.
Ein lokaler Häuptling namens Wang Xi ließ den Tempel zwischen 1440 und 1446 während der Ming-Dynastie unter Kaiser Yingzong erbauen. Dieses Bauprojekt war ein bedeutendes Zeichen von Macht und Einfluss in der Region während dieser Zeit.
Der Tempel beherbergt Kunstwerke aus der Ming-Zeit, darunter Skulpturen, Gemälde und Wandmalereien, die buddhistische künstlerische Traditionen zeigen. Diese Werke prägen den visuellen Charakter des Komplexes und geben Besuchern Einblick in die religiöse Kunstpraxis dieser Epoche.
Der Komplex erstreckt sich über mehrere verbundene Bereiche, daher sollten Besucher Zeit zum Erkunden der verschiedenen Hallen und Höfe einplanen. Die zentralen Wege führen systematisch durch die Anlage und erleichtern die Orientierung während des Rundgangs.
Im Huayan-Saal befindet sich ein achteckiger hölzerner Drehschrank für Sutren, der bis heute sanft und reibungslos funktioniert. Dieses funktionsfähige alte Möbelstück ist ein seltenes Beispiel traditioneller handwerklicher Meisterschaft aus dieser Zeit.
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