Grenze zwischen China und Nordkorea, Internationale Grenze zwischen der Provinz Liaoning, China und der Provinz Nord-Pyongan, Nordkorea.
Die Grenze zwischen China und Nordkorea ist eine internationale Linie zwischen der Provinz Liaoning in China und der Provinz Pjöngan-pukto in Nordkorea. Sie verläuft überwiegend entlang zweier Flüsse und endet an der Koreanischen Bucht im Westen sowie an einem Dreiländereck mit Russland im Osten.
Die moderne Grenzziehung entstand durch geheime Verträge, die China und Nordkorea 1962 und 1964 unterzeichneten. Diese Abkommen regelten den Verlauf der Linie und lösten frühere Unklarheiten über den genauen Grenzverlauf.
Die Grenzstädte Dandong und Sinuiju stehen durch die sino-koreanische Freundschaftsbrücke in Verbindung, über die Güter und gelegentlich Personen verkehren. Besucher können vom chinesischen Ufer aus die nordkoreanische Seite beobachten, wo Wohnhäuser und Industrieanlagen sichtbar sind.
Die Stadt Dandong dient als Hauptdurchgangspunkt und bietet Aussichtspunkte entlang des Flussufers, von denen aus Reisende die gegenüberliegende Seite sehen können. Der Zugang zu Uferbereichen ist an einigen Stellen eingeschränkt, daher lohnt es sich, öffentliche Promenaden aufzusuchen.
Seit 2020 hat Nordkorea entlang der Grenze doppelte Mauern und verstärkte Wachposten errichtet, die von der chinesischen Seite teilweise sichtbar sind. Diese Anlagen erweitern die Pufferzone und begrenzen die Bewegungsfreiheit entlang der Uferlinie.
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