Zwei Gräber aus der Zeit des Südlichen Han-Reiches, Archäologische Grabstätte in Guangzhou, China.
Die zwei Gräber aus der Zeit des Südlichen Han-Reiches sind archäologische Stätten in Guangzhou, China, die als nationale Kulturdenkmäler eingestuft sind. Bei den Ausgrabungen kamen Keramik, Bronzeobjekte, Jadestücke und Eisenwaren zutage.
Die Gräber wurden während der Südlichen Han-Dynastie errichtet, einem kleinen Königreich, das zwischen dem 10. und frühen 11. Jahrhundert im Süden Chinas bestand. Diese Zeit war geprägt von politischer Fragmentierung in China, und Guangzhou fungierte als wichtiges Handelszentrum.
Die Grabbeigaben, die in diesen beiden Gräbern gefunden wurden, spiegeln den Geschmack und die Gewohnheiten der Oberschicht der Südlichen Han-Dynastie wider. Wer die ausgestellten Objekte betrachtet, bekommt einen direkten Eindruck davon, welche Waren damals in Guangzhou als wertvoll galten.
Die Stätte befindet sich in Guangzhou und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Ein Besuch lohnt sich in Kombination mit anderen historischen Stätten der Stadt, da sich mehrere davon in nahegelegenen Gebieten befinden.
Die in den Gräbern gefundenen Eisengegenstände zeigen keine Zeichen lokaler Herstellung, was darauf hindeutet, dass sie von weiter entfernt importiert wurden. Dies zeigt, dass Guangzhou damals bereits in überregionale Handelsnetze eingebunden war.
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