Sichuan-Becken, Geografische Senke im Südwesten Chinas
Das Sichuan-Becken ist eine große geografische Senke im südwestlichen China mit roten Sandsteinformationen und Bergen ringsum. Der Jangtsekiang und seine Nebenflüsse durchfließen das Becken und schaffen so eine wichtige Landschaft mit wirtschaftlicher Bedeutung.
Das Gebiet war in der Antike der unabhängige Staat Shu, bis es 316 v. Chr. von der Qin-Dynastie erobert und ins chinesische Imperium eingegliedert wurde. Diese Eingliederung verband das Becken mit den größeren politischen Strukturen des alten China.
Die Einheimischen nutzen das Land seit Jahrhunderten durch Terrassenbau an steilen Hängen, wobei sie Reis und andere Feldfrüchte auf mehreren übereinander liegenden Ebenen anbauen. Diese Arbeitsweise prägt bis heute das Aussehen der Landschaft und zeigt, wie Menschen sich an die bergige Umgebung angepasst haben.
Der Zugang zu verschiedenen Teilen des Beckens ist unterschiedlich, wobei manche Bereiche leichter zu bereisen sind als andere wegen der hügeligen Landschaft. Die beste Zeit für einen Besuch sind die gemäßigten Jahreszeiten, wenn die Temperaturen angenehmer sind und die Bergpässe zugänglich sind.
Die umgebenden Bergketten wirken wie eine natürliche Wärmefalle und führen dazu, dass die Winter hier milder sind als in anderen Regionen auf ähnlichen Breitengraden. Dieses mikroklimastische Merkmal hat über Jahrtausende hinweg die Besiedlung und Landwirtschaft in der Gegend beeinflusst.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.