Hong Kong Kun Chung Temple, Buddhistischer Tempel in Hongkong, China.
Der Kun Chung Tempel ist ein buddhistischer Tempel in Hongkong mit traditionellen chinesischen Merkmalen wie einer Hauptgebetshalle, mehreren Altaren und kunstvollen Steinschnitzereien. Die Struktur zeigt klassische Elemente der religiösen Architektur Ostasiens.
Der Tempel geht auf das Jahr 1935 zurück, als Meister Baojing hier die Jing-Lu-Einsiedelei gründete. Während der japanischen Besatzung verfiel sie und wurde 1945 von dem aus dem Norden gekommenen Ehrwürdigen Jueguang wiederbelebt. Die heutige Haupthalle wurde 1978 aus der früheren Bao-Gong-Sheng-Xi-Gedenkhalle umgebaut.
Der Tempel gehört zur Tiantai-Schule, deren Linie auf den Mönch Zhiyi zurückgeht, und ist einer der wenigen verbliebenen Tiantai-Tempel im chinesischen Buddhismus. Er ist der Heung Hoi Ching Kok Association angeschlossen, sein Abt ist der ehrwürdige Hong Ming. Am 20. März 2004 fand hier Hongkongs erste rechtlich anerkannte buddhistische Hochzeit statt, zelebriert von dem ehrwürdigen Jue Guang, dem Gründer der Vereinigung.
Der Tempel liegt an der Chi Fook Wui 12 in Fan Ling in den New Territories. Der Eingang befindet sich rechts des Tors, wo der Gedenkstupa für Meister Bao Jing steht; seine Inschrift schildert sein Leben und die Gründung des Tempels. Die untere Halle dient zugleich als Freizeitzentrum zweier angeschlossener Altenheime, weshalb dort mehr Betrieb herrscht, wenn deren Bewohner zusammenkommen.
Der Tempel bewahrt in der Guanyin-Halle im Obergeschoss, hinter der Halle der drei Buddhas, einen sanskritischen Buddhakanon auf Palmblättern auf. Die untere Halle dient zugleich als Freizeitzentrum für zwei angeschlossene Altenheime. Neben dem Haupteingang steht ein Stupa, dessen Inschrift das Leben des Meisters Baojing und den Bau des Tempels schildert.
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