Mui Wo, Ländliche Siedlung in der Silvermine Bucht, Hong Kong
Mui Wo ist eine kleine Hafenstadt an der Ostküste der Insel Lantau, die sich entlang einer langen Bucht erstreckt. Das Dorf besteht aus mehreren älteren Wohnvierteln mit kleinen Häusern, Tempeln und Geschäften, die sich zum Strand hin öffnen, wobei Berge die Siedlung nach innen abgrenzen.
Während der Ming-Dynastie siedelten sich Farmer in diesem Tal an und bauten später ein Netzwerk von Dörfern auf, die mit Silberabbau und Fischerei verbunden waren. Im Laufe der Zeit entwickelten sich diese Dörfer zu einer stabilen Siedlung, deren Grundlagen bis heute bewahrt sind.
Der Name Mui Wo stammt aus der kantonesischen Sprache und bezieht sich auf das Silber, das in der Gegend abgebaut wurde. Die Tempel im Ort zeigen bis heute die religiösen Traditionen der Bewohner und ihre enge Verbindung zum Meer.
Die Fähre verbindet den Ort mit dem Zentrum Hongkongs und ist das Hauptverkehrsmittel für Besucher und Einwohner. Lokale Busse fahren zu anderen Teilen der Insel Lantau, so dass es einfach ist, die Gegend zu erkunden, ohne auf ein Auto angewiesen zu sein.
Wasserbüffel und Rinder durchstreifen frei die Straßen und Felder des Dorfes und schaffen eine überraschend ländliche Atmosphäre. Diese Tiere sind Teil des täglichen Lebens hier und erinnern an die landwirtschaftliche Geschichte des Ortes.
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