Hei Ling Chau, Insel in Hongkong, China.
Hei Ling Chau ist eine L-förmige Insel in der Nähe von Lantau mit einer maximalen Höhe von etwa 190 Metern. Das Eiland erstreckt sich über knapp 2 Quadratkilometer und liegt östlich der bekannteren Inselnachbarn.
Die Insel war ursprünglich unter einem anderen Namen bekannt und wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts als Leprakolonie genutzt. Nach dieser Phase wurde sie später als Gefängnisanlage umgebaut und dient anderen Zwecken.
Zwei Tin-Hau-Tempel prägen das Inselgesicht, von denen einer aus den 1920ern stammt und später umgenutzt wurde. Der andere entstand später und zeigt die anhaltende religiöse Bedeutung des Ortes für die Region.
Der Zugang zur Insel erfordert eine Genehmigung und ist nicht für Besucher offen. Wer dennoch landen möchte, muss die zuständigen Behörden kontaktieren und kann dann mit Fährverbindungen von nahegelegenen Inseln rechnen.
Die Insel beherbergt eine seltene Echsenart, die nur hier vorkommt und unter der Erdoberfläche lebt. Diese kleine Kreatur hat eine ungewöhnliche Anpassung: ihre Augen sind vollständig unter den Schuppen verborgen.
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