Église du Bon-Pasteur de Shanghai, Katholische Kirche im Bezirk Huangpu, Shanghai, China
Die Kirche des Guten Hirten (君王堂) befindet sich im Erdgeschoss eines Gebäudes in der Julu Road 361 im Bezirk Huangpu. Der heutige Kirchenbau, 1991 eröffnet und 1993 geweiht, hat eine schlichte moderne Fassade und eine Fläche von 540 Quadratmetern. An der linken Innenwand zeigt sich ein 20 mal 6 Meter großes Mosaik des Guten Hirten aus über 260.000 zwei Zentimeter großen Steinchen in mehr als 20 Farben, daher der zweite Name Jesus, der Gute Hirte.
Jesuiten erbauten diese Kirche 1933 für die englischsprachige Gemeinde der Stadt. Nach politischen Umbrüchen übernahm 1951 chinesisches Klerus die Verwaltung des Gebäudes.
Der Name Junwang Tang („Königskirche“) bezieht sich auf Christus, den König des Weltalls, dessen Fest der Patronstag der Gemeinde ist. Die neue Kirche heißt wegen des 20 Meter langen Mosaiks des Guten Hirten an der linken Innenwand auch Kirche vom Guten Hirten; es besteht aus über 260.000 zwei Zentimeter großen Steinchen in mehr als 20 Farben. Die Sonntagsmesse wird heute auf Chinesisch gefeiert, mit etwa 300 Teilnehmern.
Besucher finden das Gebäude leicht in der Julu Street im Huangpu-Distrikt, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. Vor Besuchen sollte man sich über die Öffnungszeiten für Gläubige und Besucher informieren, da dies ein aktives Pfarrgebäude ist.
Die alte Kirche in der Chang-Le-Straße wurde 1985 abgerissen, um dem New Jinjiang Hotel Platz zu machen; die Gemeinde zog in das Erdgeschoss der Julu-Straße 361, wo der neue Saal 1991 eröffnete und am 25. April 1993 von Bischof Jin Luxian geweiht wurde. Der Schriftsteller Jin Yucheng schildert diesen Abriss in seinem Roman Blossom (2012).
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