Kaiserpaläste der Ming- und Qing-Dynastien in Peking und Shenyang, Architektonisches Ensemble und Weltkulturerbe in Beijing und Shenyang, China.
Die kaiserlichen Paläste der Ming- und Qing-Dynastien sind architektonische Ensembles mit goldenen Dächern, kunstvollen Holzschnitzereien und historischen Räumen, die über mehrere Zentren verteilt sind. Das komplexe Netzwerk aus Gebäuden zeigt handwerkliche Meisterschaft und detaillierte Dekoration an jeder Ecke.
Die Paläste entstanden im Jahr 1420 als kaiserliche Residenzen und beherbergten über fünf Jahrhunderte lang 24 Kaiser während zweier großer dynastischer Perioden. Sie stellten das politische und zeremonielle Zentrum des chinesischen Reiches dar, bis die kaiserliche Herrschaft 1924 endete.
Die räumliche Anordnung der Paläste folgt chinesischen kosmologischen Vorstellungen, mit Bauwerken entlang einer zentralen Nord-Süd-Achse. Diese Ausrichtung symbolisiert die Verbindung zwischen irdischer und himmlischer Ordnung in der traditionellen chinesischen Philosophie.
Besucher finden in der Verbotenen Stadt ein Museum mit umfangreichen kaiserlichen Sammlungen, während der Mukden-Palast drei deutlich unterschiedliche Bereiche zum Erkunden bietet. Planen Sie Zeit für beide Orte ein, da sie verschiedene Zugangsrouten und Orientierungspunkte haben.
Das Mittagstor in Beijing war ausschließlich Kaisern vorbehalten und ist mit seinen großen Maßen eine ikonische Eingangsstruktur. Weniger bekannt ist, dass dieses Tor rituell für kaiserliche Zeremonien genutzt wurde und symbolische Bedeutung in der Hierarchie des Hofes trug.
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