Jingjiang Princes' City, Ming-Dynastie Palast in Guilin, China.
Der Jingjiang-Fürstenpalast ist eine weitläufige Anlage aus der Ming-Zeit in Guilin, die von einer massiven Steinmauer von etwa 1,5 Kilometern Umfang umgeben ist. Die Anlage enthält mehrere Hallen, Pavillons und über vierzig Gebäude, die auf einem Gelände verteilt sind, das heute teilweise von der Guangxi-Normaluniversität genutzt wird.
Der Palast wurde zwischen 1372 und 1392 als Residenz für Mitglieder der kaiserlichen Familie erbaut und beherbergte über zwei Jahrhunderte lang Fürstenfamilien aus der Ming-Dynastie. Unter der nachfolgenden Qing-Herrschaft änderte sich seine Funktion, bevor er schließlich zum Universitätsgelände wurde.
Der Komplex zeigt Spuren seiner Funktion als Fürstensitz mit erhaltenen Verwaltungsräumen und einer Konfuzius-Kapelle, die noch heute das religiöse Erbe der Zeit widerspiegeln. Besucher können diese Räume durchqueren und die architektonische Organisation des fürstlichen Hofes nachvollziehen.
Besucher können die Anlage durch vier Haupteingänge betreten und auf einem großen, offenen Gelände zwischen historischen Gebäuden und modernen Universitätseinrichtungen umhergehen. Es ist sinnvoll, bequeme Schuhe zu tragen und sich Zeit für das Erkunden der verschiedenen Bereiche zu nehmen, da der Komplex sehr groß ist.
Im Gelände befindet sich die sogenannte Studienhöhle, in der das älteste bekannte Gedicht über Guilin in Stein gemeißelt ist, das etwa 1.600 Jahre alt sein soll. Diese antike Inschrift ist eine der frühesten schriftlichen Aufzeichnungen, die die Region beschreiben, und zieht weniger Aufmerksamkeit auf sich als die Palaststrukturen selbst.
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