Mei Ho House, Öffentliches Wohnungsmuseum in Sham Shui Po, Hong Kong
Mei Ho House ist ein Gebäudekomplex mit sieben Stockwerken in Sham Shui Po im Stadtteil Shek Kip Mei Estate in Hongkong der heute als Jugendherberge und Ausstellungsort dient. Die Räumlichkeiten im Inneren sind mit nachgestellten Wohnungen ausgestattet die das Leben der 1950er und 1960er Jahre durch originale Möbel Haushaltsgegenstände und Wanddekorationen zeigen.
Nach einem Brand im Dezember 1953 der tausende Menschen obdachlos machte entstand dieser Wohnblock als einer von acht Blöcken zur Unterbringung der Betroffenen und prägte den öffentlichen Wohnungsbau Hongkongs. Das Gebäude blieb bis in die 2000er Jahre bewohnt bevor es zum Baudenkmal erklärt und 2013 als Herberge und Museum wiedereröffnet wurde.
Der Wohnkomplex zeigt Einrichtungen typischer Familienhaushalte aus verschiedenen Jahrzehnten der Sozialwohnungsbaugeschichte Hongkongs und lässt Besucher nachvollziehen wie mehrere Generationen auf engstem Raum lebten. Originale Küchengeräte Möbel und Alltagsgegenstände vermitteln das Leben in den kleinen Einzimmerwohnungen die oft von sechs oder mehr Personen bewohnt wurden.
Das Gebäude öffnet von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 Uhr morgens und 18 Uhr abends und bietet kostenlose Führungen durch die Ausstellungsräume an. Besucher erreichen den Standort bequem über die MTR-Station Shek Kip Mei und finden alle Etagen über Treppen zugänglich.
Der Komplex war ursprünglich einer von acht identischen Blöcken doch als einziger blieb er erhalten während die anderen Gebäude abgerissen wurden. Heute können Gäste in einem Teil des Gebäudes übernachten und erleben so die Architektur der frühen Sozialwohnbauten hautnah.
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