2013 Huangpu River dead pigs incident, Umweltvorfall in Shanghai, China.
Der Vorfall von 2013 bezeichnet die Entdeckung von mehr als sechzehntausend toten Schweinen im Huangpu-Fluss, der mehrere Millionen Menschen in Shanghai mit Trinkwasser versorgt. Fischer bemerkten die Kadaver im März, als sie flussabwärts trieben und die Wasseroberfläche entlang der städtischen Ufergebiete bedeckten.
Die Tiere stammten aus Jiaxing in der Provinz Zhejiang, wo Landwirte gestorbene Schweine im Fluss entsorgten, weil es kaum Verarbeitungsmöglichkeiten gab. Der Vorfall führte zu Reformen bei der Handhabung landwirtschaftlicher Abfälle und verstärkten behördlichen Kontrollen in den östlichen Provinzen Chinas.
Chinesische Social-Media-Nutzer und Umweltaktivisten dokumentierten die Verschmutzung durch Fotos und öffentliche Diskussionen, forderten mehr Transparenz von Behörden.
Die lokalen Behörden führten den gesamten März 2013 über Wasserqualitätstests durch und bestätigten, dass das Trinkwasser trotz des Auftretens von Schweinekreiselvirus in einigen Kadavern sicher blieb. Besucher des Flussufers in Shanghai fanden während dieser Zeit Reste und Spuren des Vorfalls entlang der Uferpromenade.
Die Zahl der geborgenen Schweine überstieg die Kapazität der lokalen Entsorgungseinrichtungen, was die Behörden dazu zwang, provisorische Methoden zur Bergung und Beseitigung der Kadaver zu entwickeln. Der Vorfall löste landesweit öffentliche Diskussionen über die Bedingungen in der intensiven Schweinehaltung und deren Umweltfolgen aus.
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