Felsskulpturen des Kongwang-Berges, Felsskulpturen im Bezirk Haizhou, China
Die Skulpturen des Berges Kongwang sind Steinschnitzereien an einer Felswand in Haizhou, die etwa 17 Meter breit und 8 Meter hoch sind. Über die gesamte Oberfläche verteilt sind 105 unterschiedliche geschnitzte Bilder auf verschiedenen Höhenstufen zu sehen.
Die Schnitzereien wurden in der östlichen Han-Dynastie zwischen dem späten 2. und frühen 3. Jahrhundert erschaffen. Sie markieren eine der frühesten physischen Nachweise für die Präsenz des Buddhismus in China.
Die Schnitzereien zeigen eine Mischung aus buddhistischen und taoistischen Motiven, darunter Darstellungen von Buddhastatuen und der Königin des Westens. Diese religiöse Vielfalt spiegelt die spirituelle Vielfalt wider, die Besucher bei der Betrachtung der geschnitzten Oberfläche erkennen können.
Der Ort befindet sich in Lianyungang in der Provinz Jiangsu und verfügt über erklärende Ausstellungen zur historischen Bedeutung. Es ist sinnvoll, Zeit für die Betrachtung der Schnitzereien auf verschiedenen Höhen einzuplanen, da der Zugang leicht zu bewältigen ist.
An diesem Ort finden sich Hinweise auf eine der ältesten dokumentierten buddhistischen Gemeinschaften in China, die sich in der Nähe von Pengcheng etabliert hatte. Diese frühe religiöse Siedlung zeigt, wie sich neue Glaubenssysteme bereits in der Han-Zeit in die chinesische Gesellschaft integrierten.
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