Saihanba National Forest Park, Nationaler Waldpark im Autonomen Kreis Weichang der Mandschu und Mongolen, Chengde, Hebei, China
Saihanba National Forest Park ist ein Waldschutzgebiet mit dichtem Baumbestand auf einem Hochplateau in der Nähe der Inneren Mongolei. Das Gebiet liegt in größerer Höhe und bietet Wälder, offene Bereiche und verschiedene Landschaftsformen.
Das Gebiet war einst Jagdgrund der Qing-Dynastie, doch erlebte danach eine lange Phase der Austrocknung und Verödung. Ab 1962 begannen Wiederaufforstungsbemühungen, die das Gesicht der Landschaft grundlegend veränderten.
Der Name Saihanba verbindet Mongolisch und Chinesisch und bedeutet „schöner hoher Grat“. Der erste Parteisekretär der Forstfarm, Wang Shanghai, ist im Shanghai-Gedenkwald bei Matikeng begraben, der Pflanzung von 1964, bei der über 90 Prozent der Setzlinge überlebten und die als Wiege des Saihanba-Geistes gilt.
Der Park hat mehrere Wanderwege und Aussichtsplätze, die das Erkunden ermöglichen, sowie Bereiche für Naturbeobachtung und Übernachtungen. Gute Schuhe und wetterfeste Kleidung sind wichtig, da das Klima hier kühl ist und sich schnell ändern kann.
Nur rund 1,35 % der Forstfarm, etwa 1,89 Mu, sind für Lehrbesuche und Ökotourismus geöffnet; der Rest bleibt ganzjährig für Besucher gesperrt. Das offene Gebiet gliedert sich in fünf Abschnitte: Mulan, Longquan, Liangbingtai, Saihan-Turm und Lishugou. Liangbingtai, die „Heerschaukanzel“ Kangxis, ist ein großer Fels, auf dem der Kaiser der Überlieferung nach nach der Schlacht von Ulan Butong 1690 die Qing-Truppen musterte.
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