Badain Jaran Temple, tibetisch-buddhistisches Kloster in Alxa Right Banner, China
Das Badain-Jaran-Kloster ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster der Gelug-Schule im Becken von Sumin Jaran in der Wüste Badain Jaran, Alxa Right Banner. Der Lehrsaal ist ein zweigeschossiger Pavillon mit Walmdach über L-förmigem Grundriss mit Ecktürmen; daneben steht ein Stupa. Die Bauten umfassen gut 300 Quadratmeter und sind an die Wüstenlage angepasst.
Das Kloster wurde 1755 während der Qing-Dynastie erbaut und genoss Schutz vor Zerstörung durch seine abgelegene Lage in der Wüste. Es erhielt später den Status eines national geschützten kulturellen Denkmals und behielt seine ursprüngliche Struktur bis heute.
Das Kloster dient der lokalen Hirtengemeinschaft als wichtiger Versammlungsort für buddhistische Praktiken und Zeremonien im Verlauf des Jahres. Die Bauten spiegeln auch heute noch den Austausch zwischen chinesischen und tibetischen Traditionen wider.
Der Zugang zur Anlage erfordert spezielle Wüstenfahrzeuge und erfahrene Führer, um die anspruchsvolle Route sicher zu bewältigen. Die beste Zeit zum Besuchen ist von Ende September bis Oktober, wenn die Temperaturen gemäßigter sind und die Bedingungen komfortabler werden.
Der Tempel liegt am Sumin Jilin, einem See, dessen mongolischer Name „See mit Tempel“ bedeutet und der nach dem Kloster benannt ist. Die Anlage liegt tief in der Badain-Jaran-Wüste; 2012 umfasste das Kloster gut 300 Quadratmeter und beherbergte acht Lamas.
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