Joint tombs of boat-shaped coffins, Antike Grabstätte im Bezirk Qingyang, China
Die Gemeinschaftsgräber mit bootförmigen Sargen sind eine Ausgrabungsstätte mit mehreren Holzsärgen in besonderen Anordnungen, die in unterirdischen Kammern unter der Erdoberfläche von Chengdu liegen. Die Sarkophage sind sorgfältig in einem bestimmten Muster angeordnet und zeigen eine durchdachte Bestattungskultur der Shu-Zivilisation.
Die Gräber stammen aus der Zeit der Kriegführenden Staaten um 400 v.Chr. und wurden 2000 entdeckt, als Archäologen 17 Sarkophage aus dieser Periode freilegten. Diese Entdeckung verschaffte Einblicke in die Bestattungskultur der antiken Shu-Region während eines bedeutenden Abschnitts der chinesischen Geschichte.
Die Bestattungsstätte zeigt Bestattungspraktiken der antiken Shu-Zivilisation, bei denen Verstorbene in bootförmigen Holzsärgen zusammen mit ihren persönlichen Gegenständen bestattet wurden. Diese Art der Bestattung spiegelt die besondere Verbindung dieser Kultur zum Wasser und zum Transport wider.
Der Ausgrabungsbereich ist gut strukturiert und zeigt die unterirdische Anordnung der antiken Bestattungen, wodurch ein klares Verständnis für die Layout-Planung entsteht. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und sich Zeit nehmen, um die verschiedenen Sarkophage und ihre Positionen zu erkunden.
Bei den Ausgrabungen wurden über 300 Artefakte gefunden, darunter Bronzegegenstände, Keramiken, Waffen und Glasperlchen, die Handelskontakte über weite Strecken zeigen. Diese Funde deuten auf intensive Handelsbeziehungen hin, die die Shu-Region mit entfernten Gebieten verbanden.
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