Kotnov, Mittelalterliche Burgruine in Tábor, Tschechische Republik.
Kotnov ist eine Burgruine aus dem Mittelalter, deren Hauptmerkmale ein runder Turm und das angrenzende Bechyně-Tor sind, die sich auf der Skyline von Tábor abheben. Diese Überreste stammen aus einer Befestigungsanlage des 13. Jahrhunderts, die die Stadt schützte.
Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1370, als die Anlage einen eckigen und vier runde Türme mit einem System aus Gräben und Mauern aufwies. Der Ort wurde nach einem Feuer 1532 teilweise zu einer Brauerei umgebaut, was seine mittelalterliche Verwendung grundlegend veränderte.
Das Bechyně-Tor ist mit einer Ausstellung verbunden, die "Tábor, die Festung der Gerechten und die Königliche Stadt" zeigt und gotische Architektur im Inneren bewahrt. Der Ort erzählt von Tábors Rolle als bedeutende mittelalterliche Stadt durch seine räumliche Gestaltung.
Besucher können den runden Turm erklimmen und von oben Aussichtspunkte nutzen, die weite Blicke über Tábor und das Lužnice-Tal bieten. Das Gelände ist zu Fuß erreichbar und die Wege führen direkt zur Basis des Turms und zum Tor.
Unter dem Turm wurden zwischen 1612 und 1613 Braukeller in den Felsen gehauen, die zeigen, wie intensiv der Bierherstellung nachgegangen wurde. Diese unterirdischen Räume sind Teil der größeren Geschichte, wie die alte Festung eine neue wirtschaftliche Bestimmung erhielt.
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