Bremerhaven, Hafenstadt in Niedersachsen, Deutschland
Bremerhaven liegt an der Mündung der Weser in die Nordsee und dient als bedeutender Seehafen mit ausgedehnten Containerterminals und Werftanlagen. Die Hafenbecken erstrecken sich über mehrere Kilometer entlang des Flussufers und verbinden Industriezonen mit modernen Wohn- und Kulturvierteln am Wasser.
Die Stadtgründung erfolgte 1827, als Bremen einen direkten Zugang zur offenen See sichern wollte und eine kleine Fischersiedlung zum Hafen ausbaute. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Ort zum wichtigsten deutschen Auswandererhafen und später zu einem Zentrum für Fischerei und Schiffbau.
Das Deutsche Auswandererhaus zeigt heute, wie Millionen Menschen zwischen 1830 und 1974 ihre Reise in die Neue Welt von hier aus antraten. Besucher gehen durch nachgebaute Gangways und Kabinen, die den Abschied und die Überfahrt greifbar machen.
Regelmäßige Zugverbindungen ab Bremen Hauptbahnhof erreichen die Stadt in weniger als einer Stunde, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen zu Fuß erreichbar im Hafenviertel. Ein Spaziergang entlang der Kaimauern verbindet Museen, Gastronomie und Aussichtspunkte auf einer zusammenhängenden Route.
Das Klimahaus ermöglicht es, entlang des achten Längengrades durch verschiedene Klimazonen zu reisen und dabei Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Vegetation jeder Region zu erleben. Man geht durch Eiswüsten, Regenwälder und Wüsten, ohne das Gebäude zu verlassen.
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