Darmstadt, Wissenschaftsstadt in Hessen, Deutschland.
Darmstadt ist eine Stadt in Hessen, die sich über 122 Quadratkilometer zwischen dem Odenwald-Plateau und dem Rhein erstreckt und als Zentrum für Wissenschaft und Technologie fungiert. Die Stadtteile umfassen Forschungseinrichtungen, Universitätsgebäude, Wohnviertel aus dem 19. Jahrhundert und moderne Geschäftsbezirke, die durch Grünflächen und breite Alleen verbunden sind.
Ein kleiner Ort erhielt 1330 die Stadtrechte und wurde 1479 zur Residenz der Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Luftangriffe große Teile der historischen Altstadt, was nach 1945 zu einem umfassenden Wiederaufbau führte.
In den Straßencafés rund um den Luisenplatz mischen sich Studenten der Technischen Universität mit Angestellten aus Forschungseinrichtungen und internationalen Firmen. Die Sammlungen im Hessischen Landesmuseum ziehen Besucher aus ganz Deutschland an, während kleine Galerien in der Altstadt Werke lokaler Künstler zeigen.
Die Innenstadt lässt sich leicht zu Fuß erkunden, wobei die meisten wissenschaftlichen Einrichtungen und kulturellen Sehenswürdigkeiten über gut ausgeschilderte Wege erreichbar sind. Wochenenden sind ideal für einen Besuch der Museen und Parks, da die Forschungsgebiete dann weniger geschäftig sind.
Eine russisch-orthodoxe Kapelle, die Zar Nikolaus II. in Auftrag gab, steht als Denkmal für seine Frau Alexandra, die hier geboren wurde. Das Europäische Raumflugkontrollzentrum auf der Ostseite der Stadt steuert Missionen tief ins Sonnensystem und darüber hinaus.
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