Koblenz, Kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Koblenz ist eine Bezirkshauptstadt in Rheinland-Pfalz, die an der Stelle liegt, wo Rhein und Mosel zusammenfließen und sich dann nach Norden wenden. Die Altstadt dehnt sich am rechten Rheinufer aus, während auf der linken Seite die Festung Ehrenbreitstein auf einem steilen Hügel thront.
Die Römer gründeten hier im Jahr 9 vor Christus einen Militärstützpunkt, der später zum fränkischen Königssitz wurde. Im Jahr 1018 ging der Ort an die Erzbischöfe von Trier über, die ihn zu einem wichtigen Verwaltungszentrum ausbauten.
In den Altstadtgassen und entlang der Uferpromenaden treffen sich Einheimische in Weinstuben, wo Riesling und Spätburgunder aus den umliegenden Weinbergen ausgeschenkt werden. Regionale Feste am Zusammenfluss der beiden Flüsse ziehen Besucher an, die hier bei Musik und rheinischem Essen die Atmosphäre genießen.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit anderen Zielen entlang des Rheins und der Mosel, während Fähren und Brücken die beiden Flussufer miteinander verbinden. Eine Seilbahn führt vom Ufer hinauf zur Festung und bietet unterwegs weite Ausblicke über die Flüsse.
Am Deutschen Eck, wo die Flüsse zusammenfließen, steht ein rekonstruiertes Reiterstandbild von Wilhelm I., das die symbolische Vereinigung von Rhein und Mosel markiert. Der ursprüngliche Sockel blieb jahrzehntelang leer, bevor die Statue in den 1990er Jahren wieder aufgestellt wurde.
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