Sankt Peter-Ording, Küstenkurort auf der Halbinsel Eiderstedt, Deutschland
Sankt Peter-Ording ist eine Gemeinde an der Nordseeküste auf der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein, die sich über mehrere Kilometer Sandstrand erstreckt. Der Ort gliedert sich in fünf getrennte Siedlungsbereiche, die durch Dünen, Salzwiesen und offene Strandabschnitte voneinander getrennt sind.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1373 unter dem Namen Ulstrup, während die Entwicklung zum Badeort im späten 19. Jahrhundert mit dem Bau von Unterkünften begann. Die Schwefelquelle wurde 1920 entdeckt und führte zur Anerkennung als Heilbad.
Die fünf Ortsteile zeigen sich mit reetgedeckten Häusern und Friesenhäusern, wie sie für die Westküste typisch sind, während Besucher heute vor allem zum Kitesurfen und Strandsegeln kommen. An den Strandabschnitten stehen die Pfahlbauten, hölzerne Restaurants auf Stelzen, die bei Flut vom Wasser umgeben werden und als Wahrzeichen gelten.
Die Strandübergänge mit Holzstegen ermöglichen den Zugang auch bei wechselnden Gezeiten, wobei die Gezeitenunterschiede etwa drei Meter betragen und die Wasserlinie sich deutlich verschiebt. Bei Westwind erreichen die Wellen eine Höhe, die Wellenreiter anzieht, während Ostwinde ruhigeres Wasser bringen.
Die Gemeinde ist der einzige deutsche Küstenort mit einer natürlichen Schwefelquelle, die für Therapien genutzt wird und dem Nordseewasser eine zusätzliche Heilwirkung verleiht. Das Wattenmeer zieht sich bei Ebbe bis zu zwei Kilometer zurück und gibt den Meeresboden frei.
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