Tönning, Stadtgemeinde im Kreis Nordfriesland, Deutschland.
Tönning ist eine Stadt an der nördlichen Seite des Eider-Flusses, etwa acht Kilometer von der Nordseküste entfernt. Das Stadtgebiet liegt nur zwei Meter über dem Meeresspiegel und formt einen flachen Küstenort mit typisch schleswig-holsteinischem Charakter.
Die Stadt wurde durch die Burchardi-Flut von 1634 schwer beschädigt, ein katastrophales Hochwasserereignis, das die gesamte Region prägte. In der Zeit des Großen Nordischen Krieges zwischen 1700 und 1721 erlitt Tönning zudem zwei Belagerungen, die seine militärische Bedeutung zeigten.
Die St. Lorenz Kirche zeigt mit ihrer Architektur die religiöse Geschichte der Stadt und dient heute als Ort für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen. Das Bauwerk ist für Besucher frei zugänglich und offenbart im Inneren die Entwicklung der christlichen Gemeinde über die Jahrhunderte.
Die Stadt ist mit regionalen Zugverbindungen zu Sankt Peter-Ording und Husum erreichbar, die mehrere Fahrten pro Tag anbieten. Buslinien verbinden Tönning mit anderen Orten im Kreis Nordfriesland und ermöglichen Tagesausflüge in die Umgebung.
Friedrich von Esmarch, der Begründer des zivilen Samariterrettungssystems in Deutschland, wurde 1897 zum Ehrenbürger ernannt. Ein Denkmal im Schlosspark erinnert an diesen einflussreichen Mediziner und sein Vermächtnis für die erste Hilfe.
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