Husum, Verwaltungszentrum in Nordfriesland, Deutschland
Husum ist eine Kreisstadt in Nordfriesland, Schleswig-Holstein, Deutschland. Die Stadt erstreckt sich zwischen der Nordseeküste und dem flachen Marschland und dient als Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum der Region mit Fachwerkhäusern rund um den kleinen Binnenhafen.
Die Siedlung wurde 1252 als Husembro erstmals urkundlich erwähnt und wuchs an einer Bucht, die nach Sturmfluten entstand. Herzog Alexander verlieh dem Ort 1603 die Stadtrechte, als der Hafen bereits Handelsschiffe aus den Niederlanden und Skandinavien anzog.
Der Name leitet sich vom mittelniederdeutschen Begriff für Häuser am Wasser ab und spiegelt die Lage der Stadt am Binnenmeer wider. Im Frühjahr ziehen Krokusblüten im Schlosspark viele Besucher an, die durch die violetten Teppiche spazieren und auf den Wegen unter den kahlen Bäumen verweilen.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten und Geschäfte nahe beieinander liegen. Besucher erreichen den Binnenhafen und den Schlosspark über kurze Spaziergänge vom Marktplatz aus.
Ein schmales Giebelhaus am Marktplatz heißt Kaufmannshaus und zeigt in seinen Räumen, wie Händlerfamilien im 17. Jahrhundert wohnten und arbeiteten. Die Rückseite des Gebäudes öffnet sich direkt zum Hafen, wo Waren einst vom Kai ins Lager getragen wurden.
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