Rheinbach, Kreisstadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Rheinbach liegt am Rand der Eifel in Nordrhein-Westfalen und dient als Verwaltungssitz des gleichnamigen Bezirks zwischen kleineren Dörfern und größeren Städten der Region. Die Gemeinde umfasst verschiedene Wohngebiete, Schulen und Bildungseinrichtungen, die über mehrere Ortsteile verteilt sind.
Römische Ingenieure bauten um 80 n. Chr. Teile des Eifelaquädukts durch das heutige Stadtzentrum, und diese antike Wasserleitung blieb über Jahrhunderte sichtbar im Boden. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich deutschstämmige Flüchtlinge aus dem Sudetenland an und brachten Glasmachertraditionen mit, die bis heute das gewerbliche Profil prägen.
Die Ansiedlung der Sudetendeutschen 1947 führte Glasmachertraditionen ein, wodurch spezialisierte Bildungsprogramme und Museen entstanden.
Die Autobahn A61 und die S-Bahn-Linie RB23 verbinden die Gemeinde mit Bonn und anderen Städten in der Umgebung, wodurch Tagesausflüge gut möglich sind. Fußgänger finden im Zentrum kurze Wege zwischen Geschäften, während Wanderwege in Richtung Eifel außerhalb beginnen.
Das Stadtwappen wurde 1915 von Wilhelm II genehmigt und zeigt ein schwarzes Kreuz auf silbernem Grund, das auf jahrhundertelange Verbindungen zum Erzbistum Köln hinweist. Diese heraldische Gestaltung ist heute noch an öffentlichen Gebäuden und offiziellen Dokumenten sichtbar.
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