Kamp-Lintfort, Stadtgemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Kamp-Lintfort ist eine Stadt im Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen, die sich über sechs Ortsteile verteilt: Dachsbruch, Hoerstgen, Kamperbrück, Lintfort, Saalhoff und Wickrath. Die Gemeinde liegt in einer flachen Landschaft zwischen dem Niederrhein und dem Ruhrgebiet.
Die Stadt entstand aus mehreren Dörfern und wuchs im 20. Jahrhundert durch den Kohlebergbau, der Tausende Arbeiter anzog. Nach der Schließung der Zeche Friedrich Heinrich 2012 wurden die alten Industrieflächen zu Bildungs- und Kultureinrichtungen umgewandelt.
Die Bergarbeitersiedlung Zechenkolonie Friedrich Heinrich zeigt Reihenhäuser aus der Zeit um 1910, die damals Wohnraum für mehrere hundert Familien boten. In den schmalen Gärten hinter den Häusern bauten die Bewohner Gemüse an, um das Haushaltseinkommen zu ergänzen.
Das Panorama-Bad bietet Innen- und Außenbecken sowie Sportplätze und Beachvolleyballfelder für Familien und Schwimmer. Die Wege durch die Stadt sind eben und gut für Radfahrer und Fußgänger geeignet.
Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche wurde 2014 ein Hochschulcampus eröffnet, der Studiengänge in angewandter Informatik und Logistik anbietet. Die Bibliothek befindet sich in einem umgebauten Zechengebäude, dessen industrielle Stahlträger noch sichtbar sind.
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