Altmühlsee, Stausee im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Deutschland
Der Altmühlsee erstreckt sich über eine Wasserfläche von 4,5 Quadratkilometern und bietet mehrere ausgewiesene Badebereiche sowie Bootshäfen entlang des Ufers. Rundwege für Radfahrer verlaufen auf beiden Seiten des Gewässers und verbinden die umliegenden Ortschaften miteinander.
Das Gewässer entstand 1985 im Rahmen eines regionalen Wassermanagementsystems zur Regulierung der Flussläufe in Mittelfranken. Die Bauarbeiten verwandelten ein flaches Tal in ein künstliches Erholungsgebiet mit kontrolliertem Wasserstand.
Der Name verbindet das alte Flusstal der Altmühl mit dem Seecharakter der Anlage. Einheimische nutzen das Gewässer ganzjährig für Segelsport und Familienausflüge, besonders an Wochenenden füllen sich die Ufer mit Grillplätzen und Picknickdecken.
Große Parkflächen befinden sich am zentralen Seezugang, von dort erreicht man die Ufer zu Fuß in wenigen Minuten. In den warmen Monaten zwischen April und Oktober kann man Wassersportgeräte und Fahrräder direkt vor Ort leihen.
Der Staudamm des Sees, aus Sand und Lehm aufgeschüttet, ist 3 bis 5,5 Meter hoch und mit 12,5 Kilometern Kronenlänge die längste Stauanlage Deutschlands. Der Wasserspiegel liegt dadurch bis zu 3 Meter über dem umliegenden Gelände. Im Kern steckt eine Dichtwand aus 6 bis 8 cm starken Stahlbohlen, die bis zu den wasserundurchlässigen Bodenschichten eingerüttelt wurde.
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