Hummerbuden, Kulturdenkmal in Heligoland, Deutschland.
Die Hummerbuden sind eine Reihe kleiner, bunt bemalter Holzhäuschen an der Küste Helgolands, die direkt am Meer stehen. Die Gebäude sind eng nebeneinander aufgereiht und bilden ein geschlossenes Ensemble, das als Kulturdenkmal geschützt ist.
Die Hummerbuden wurden im 19. Jahrhundert errichtet, als die Hummerfischerei für die Bewohner Helgolands eine wichtige Einkommensquelle darstellte. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Insel schwer bombardiert wurde und die Bevölkerung evakuiert werden musste, blieben die Gebäude erhalten.
Die Hummerbuden tragen ihren Namen nach der Hummerfischerei, die einst das Leben auf Helgoland prägte. Heute nutzen Fischer und Kunsthandwerker die bunten Holzhäuschen als Werkstatt oder Verkaufsraum, was den Ort lebendig und authentisch hält.
Die Hummerbuden sind jederzeit von außen frei zugänglich und lassen sich am besten bei einem Spaziergang entlang der Küste besichtigen. Da Helgoland keine Autos hat, erreicht man das Ensemble bequem zu Fuß vom Fährterminal aus in wenigen Minuten.
Obwohl die Gebäude heute als Kulturdenkmal geschützt sind, wurden sie ursprünglich ohne jeglichen Denkmalgedanken gebaut, einfach weil sie praktisch und günstig zu errichten waren. Die auffälligen Farben dienten damals vor allem dazu, einzelne Hütten schnell voneinander unterscheiden zu können.
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