Höhr-Grenzhausen, Keramikindustriezentrum in Westerwaldkreis, Deutschland
Höhr-Grenzhausen ist eine Gemeinde im Westerwaldkreis, die auf etwa 250 Metern Höhe liegt und von natürlichen Tonvorkommen umgeben ist. Der Ort besteht aus Wohngebieten, Werkstätten und Verkaufsräumen, wo Keramikproduktion und traditionelle Handwerksbetriebe nebeneinander bestehen.
Die Salzglasur-Keramikproduktion begann hier im 16. Jahrhundert, als erfahrene Handwerker aus dem belgischen Raeren ihre Werkstätten etablierten. Diese Anfänge legten den Grundstein für die Entwicklung zu einem der wichtigsten Keramikzentren Europas.
Das Keramikhandwerk prägt bis heute das Stadtbild und die Identität der Menschen vor Ort. Die Werkstätten und Läden zeigen, wie diese Tradition noch immer gelebt wird und den Alltag der Bewohner bestimmt.
Besucher finden Informationen und Dienstleistungen in der Gemeinde, die zentral erreichbar sind und Anfragen beantworten. Es ist praktisch, zu Fuß durch die Gegend zu erkunden, wo Werkstätten und Läden offen für Besucher sind und ihre Produkte zeigen.
Jeden Juni verwandelt sich das Zentrum in eine Galerie unter freiem Himmel, wenn etwa 150 europäische Keramikaussteller ihre Werke zeigen. Dieses Ereignis macht den Ort zu einem europäischen Treffpunkt für Sammler und Liebhaber des Handwerks.
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