Burg Grafendahn, Felsenburg in Dahn, Deutschland.
Schloss Grafendahn ist eine Burgruine auf einem Sandsteinkamm zwischen Altdahn und Tanstein. Die Anlage enthält noch Überreste von Wohnräumen, alten Brunnenresten und gepflasterten Bereichen, die das mittelalterliche Leben dort widerspiegeln.
Conrad von Mursel, ein Vasall der Bischöfe von Speyer, errichtete die Burg 1287 als befestigte Residenz. Das Schloss war Teil des Netzes von Befestigungen, die die bischöfliche Macht in der Pfalz sicherten.
Das Schloss war eine wichtige Wehranlage für mehrere Adelsfamilien, die hier ihre Machtsphäre in der Region sicherten. Die erhaltenen Mauern zeigen noch heute die handwerkliche Arbeit von Steinmetzen, die robuste Strukturen in den Sandstein trieben.
Man erreicht die Ruine über mehrere Wanderwege durch den Pfälzerwald, die vom Bahnhof Dahn aus zugänglich sind. Festes Schuhwerk ist notwendig, da der Aufstieg steil ist und die Pfade über Wurzeln und Steine führen.
Die Burg wird oft übersehen, weil sie kleiner ist als die benachbarten Burgen Altdahn und Tanstein, liegt aber strategisch mittig zwischen ihnen. Der Standort bot der mittelalterlichen Garnison eine gute Aussicht auf alle Zufahrtswege in das Tal.
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