Karmeliter-Klosterkirche Mariä Verkündigung, Gotische Klosterkirche in Hirschhorn, Deutschland.
Die Carmeliten-Klosterkirche der Verkündigung prägt das Landschaftsbild unterhalb der Hirschhorn Burg mit ihrer spätgotischen Architektur, wobei spitzbogige Fenster und Gewölbestrukturen das Erscheinungsbild dominieren. Das Gebäude thront an einem Hang zur Neckarseite hin und zeigt die typischen vertikalen Linien des Baustils.
Hans V von Hirschhorn gründete das Kloster 1406 als Ausdruck seiner Frömmigkeit und um Prestige für seine Familie zu schaffen. Nach mehreren Jahrhunderten wurde das Gebäude 1803 aufgelöst, verfiel später schwer und fand erst 1910 zu neuer religiöser Nutzung nach umfassender Wiederherstellung.
Der Innenraum zeigt Gedenksteine und Skulpturen, die an die Familie Hirschhorn erinnern und ihre enge Verbindung zur Kirche verdeutlichen. Diese Darstellungen lassen sich beim Spaziergang durch das Gebäude entdecken und erzählen von der Bedeutung der Familie für den Ort.
Die Kirche liegt direkt unterhalb der Burg am Hang und ist vom Dorf aus zu Fuß erreichbar, wobei der Weg hinab etwas steil ist. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, und es ist ratsam, die Öffnungszeiten vorher zu prüfen, da das Gebäude hauptsächlich für Gottesdienste genutzt wird.
Trotz Plänen zur Abrissfinanzierung wegen hoher Instandhaltungskosten konnte das Gebäude dank der Intervention der Stadt erhalten bleiben. Die Übernahme durch die katholische Gemeinde im Jahr 1886 markierte den Wendepunkt, der seine Zukunft sicherte.
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