Georgenfelder Hochmoor, Naturschutzgebiet in Altenberg, Deutschland
Das Georgenfelder Hochmoor ist ein Naturschutzgebiet in den Erzgebirgen mit Holzstegen, die über Torfmoore und feuchte Senken führen. Die Wege ermöglichen es dir, das Moor zu erkunden, ohne den empfindlichen Boden zu beschädigen.
Das Moor begann sich nach der Elster-Vergletscherung zu bilden, als Schmelzwasser Mulden auf dem Kamm füllte und Torfmoose die Oberfläche langsam aufwölbten; die Torfschicht ist rund 5 Meter mächtig, was ein Alter von etwa 10.000 Jahren ergibt. Seit dem 16. Jahrhundert entzog der aufblühende Zinnbergbau bei Altenberg dem Moor über den Neugraben Wasser, und vor 1900 sowie Anfang der 1920er Jahre wurde Torf als Brennstoff gestochen. Auf Initiative des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz wurde das Gebiet 1926 angekauft und zum Naturschutzgebiet erklärt, wobei der Oberlehrer Marschner beim Ankauf und bei der botanischen Erforschung hervorgetreten ist.
Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz kaufte das Moor 1926 an und ließ es zum Naturschutzgebiet erklären, einem der ältesten Sachsens. Besonders engagiert waren der Oberlehrer Georg Marschner beim Ankauf und in der botanischen Erforschung sowie Hofrat A. Naumann von der Dresdner Tierärztlichen Hochschule. Der Bohlenweg ist mit zweisprachigen deutsch-tschechischen Informationstafeln versehen.
Der beste Zugang ist über die markierten Wanderwege, die du unabhängig besuchen kannst oder mit einem Guide erkunden darfst. Trage festes Schuhwerk und achte auf das Wetter, da die offene Moorlandschaft Wind und Niederschlag nicht abschirmt.
Das Moor ist nur die kleine Westspitze eines viel größeren Moorgebiets, das sich jenseits der tschechischen Grenze fortsetzt und seit alters her „Die See“ genannt wird. Seine Torfschicht ist rund 5 Meter mächtig, woraus sich ein Alter von etwa 10.000 Jahren ergibt.
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