Neuenrade, Stadt in Nordrhein-Westfalen
Neuenrade ist eine Kleinstadt im Märkischen Kreis, eingebettet in die hügelige Landschaft des Sauerlandes in Nordrhein-Westfalen. Die Innenstadt ist überschaubar und zu Fuß gut erschließbar, mit Fachwerkhäusern, einer kompakten Altstadt und grünen Hängen, die den Ort von allen Seiten umgeben.
Neuenrade wurde im Mittelalter als Handelsstadt gegründet und war zeitweise Mitglied der Hanse, dem mächtigen Bund norddeutscher Handelsstädte. Im Laufe der Jahrhunderte verlor die Stadt ihre überregionale Handelsbedeutung, bewahrte aber ihr historisches Stadtbild mit alten Gassen und Bauwerken.
Neuenrade war einst Mitglied der Hanse, und dieser Bezug ist noch heute im Stadtbild spürbar: alte Fachwerkhäuser, gepflasterte Gassen und ein Marktplatz, der bei saisonalen Festen zum Treffpunkt wird. Wer durch die Innenstadt spaziert, begegnet Hinweisen auf das frühere Handels- und Handwerksleben, das die Stadt über Jahrhunderte geprägt hat.
Die Stadt ist am bequemsten mit dem Auto erreichbar; Parkplätze sind in der Nähe des Stadtzentrums vorhanden. Wer die Region erkunden möchte, findet von hier aus gut ausgeschilderte Wanderwege in die umliegenden Wälder und Täler des Sauerlandes.
Die Gerichtslinde am Stadtrand ist über 900 Jahre alt und stand einst im Mittelpunkt öffentlicher Gerichtsverhandlungen unter freiem Himmel. Es war damals üblich, Gericht unter einem großen Baum zu halten, da dieser als neutraler und allgemein anerkannter Versammlungsort galt.
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