Werdohl, Industriestadt im Märkischer Kreis, Deutschland
Werdohl liegt an einer Doppelschleife der Lenne und ihrer Zufluss Verse, umgeben von Hügeln mit Höhen zwischen 162 und 448 Metern. Die Stadt ist geprägt durch ihre geografische Position in diesem Tal und die umliegenden bewaldeten Landschaften.
Der Ort wurde 1101 erstmals urkundlich erwähnt, als Bischof Heinrich II. von Paderborn eine lokale Kirche bezeugte. Die Erhebung zur Stadt erfolgte erst 1936, lange nachdem die Industrialisierung den Charakter des Ortes bereits geprägt hatte.
Das Wappen der Stadt zeigt eine Rose und drei Kettenglieder, die an die historische Familie Neuhoff und die Grafen der Mark erinnern. Diese Symbole prägen bis heute das Selbstverständnis der Bewohner.
Die Stadt ist durch ihre Lage in einem Tal gut mit Auto oder Bahn zu erreichen und bietet einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen in den umliegenden Hügeln. Besucher sollten Zeit für die Erkundung der industriellen Vergangenheit und der Natur in der Umgebung einplanen.
Die Stadt pflegt seit 1975 eine Partnerschaft mit Derwentside in England und seit 1990 mit Stavenhagen in Mecklenburg-Vorpommern. Diese internationalen Verbindungen zeigen, wie lokale Gemeinschaften über Grenzen hinweg Beziehungen aufbauen.
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