Naumburger Dom, Lutherischer Dom in Naumburg, Deutschland
Die Naumburger Kathedrale ist ein evangelisches Gotteshaus in Naumburg, das romanische Rundbögen mit gotischen Spitzbögen verbindet und sich über eine Länge von 95 Metern erstreckt. Beide Enden des Kirchenschiffs zeigen eigene Chorbereiche, wobei der westliche besonders durch seine Bildhauerarbeiten auffällt.
Im Jahr 1028 verlegte man den Bischofssitz von Zeitz hierher, nachdem die ersten Bauarbeiten um 1001 begonnen hatten. Der Westchor mit seinen Figuren entstand Mitte des 13. Jahrhunderts und prägte das Erscheinungsbild des Sakralbaus bis heute.
Der Name stammt von der mittelalterlichen Stadt, die sich um das kirchliche Zentrum entwickelte. Besucher bemerken heute die farbigen Fenster im Westchor und die Ausmalung des Lettners, die zeigen, wie das Gebäude im Mittelalter wirkte.
Die Kirche dient weiterhin als evangelische Pfarrkirche, während Führungen Zugang zu den Kunstwerken und Bauelementen gewähren. Der Westchor mit den Stifterfiguren und die Krypta erfordern einige Stufen, daher sollten Besucher feste Schuhe tragen.
Die Elisabethkapelle bewahrt die vermutlich älteste steinerne Darstellung der Heiligen Elisabeth auf. Diese Skulptur zeigt die Heilige mit einem Modell ihrer Kirche in den Händen, ein seltenes Motiv mittelalterlicher Steinbildhauerei.
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