Remchingen, Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg
Remchingen ist eine kleine Gemeinde im Enz-Kreis, die aus drei ehemaligen Ortschaften besteht: Nöttingen, Singen und Wilferdingen. Sie liegt zwischen der Kraichgau-Region und dem Schwarzwald und verbindet damit zwei unterschiedliche Landschaften.
Die Gemeinde wurde 1975 aus vier Ortschaften zusammengelegt und trägt den Namen des mittelalterlichen Adelsgeschlechts Remchinger. Johann Gottfried Tulla, der Erbauer der modernen Rheinkorrektion, stammte aus Nöttingen und prägte damit die Ingenieurgeschichte des 19. Jahrhunderts.
Remchingen trägt seinen Namen vom mittelalterlichen Adelsgeschlecht der Remchinger, das in der Nähe des Schwarzwaldes ansässig war. Heute zeigen sich kulturelle Besonderheiten in den alten Holzfachwerkbauten Nötingens und in der Nutzung der Alten Kirche als Kunsthalle für Ausstellungen, Musik und Lesungen statt für Gottesdienste.
Die Gemeinde liegt etwa 15 Kilometer von Pforzheim und Karlsruhe entfernt und ist bequem per Auto erreichbar. Für Freizeit und Sport finden sich vor Ort ein beheiztes Freibad in den Waldgebieten, ein kleineres Hallenbad sowie Sportanlagen für verschiedene Aktivitäten.
Eine seltene Besonderheit ist das Rhönradturnen, ein ungewöhnlicher Sport, bei dem Athleten ein großes Rad nutzen, um zu springen und sich zu drehen. Diese Sportart wird in lokalen Vereinen gepflegt und fasziniert Besucher mit ihren akrobatischen Bewegungen.
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