Schöneck/Vogtland, Stadt im Vogtlandkreis, Sachsen, Deutschland
Schöneck ist eine kleine Stadt in der Vogtland-Region von Sachsen auf einem Hügel gelegen. Der Ort besteht aus ruhigen Wohnstraßen mit einfachen, praktischen Gebäuden, grünen Flächen und einem historischen Zentrum mit einem Rathaus im neugotischen Stil von 1923 und einer Kirche mit hohem Kirchturm.
Die erste bekannte Erwähnung der Burg Schöneck datiert aus dem Jahr 1225, und der Ort erhielt 1370 Stadtrechte vom Kaiser Karl IV. Die Anlage wurde später zerstört und die Steine wurden 1765 zum Wiederaufbau verwendet, wodurch von der ursprünglichen Burg nur noch das Gelände Alter Soell übrig blieb.
Im Ort hat die Herstellung von Musikinstrumenten eine lange Tradition, die bis heute in Handwerksstätten und kleinen Läden sichtbar ist. Diese Handwerkstradition wird von den Menschen vor Ort gepflegt und trägt zum Charakter der Stadt bei.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Straßen ruhig und sicher sind und viele Wander- und Radwege die Gegend durchziehen. Besucher sollten bedenken, dass das Wetter in der höheren Lage kühl und windig sein kann und festes Schuhwerk zum Erkunden der Umgebung wichtig ist.
Ein bemerkenswerter Aspekt ist der Blick vom Friedrichstein, einem 734 Meter hohen Felsen, von dem aus man bei klarem Wetter auf breite Täler und entfernte Wälder blicken kann. Ein alter Vermessungspunkt aus dem späten 19. Jahrhundert mit einer dreieckigen Säule markiert diese Stelle und erinnert an die historische Kartographie der Region.
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