Striesen, Wohnbezirk in Dresden, Deutschland
Striesen ist ein Wohnviertel an der Elbe in Dresden mit einer Mischung aus modernen und historischen Gebäuden. Die Gegend ist geprägt durch den Ernemann-Turm von 1923 und weitläufige Wohnstraßen mit Grünanlagen.
Das Gebiet wurde 1350 als slawisches Dorf namens Stresen erstmals erwähnt, entwickelte sich aber erst nach der Eingliederung in Dresden 1892 zu einem Stadtquartier. Diese Umwandlung von ländlichem Raum zu Urban führte zu schnellem Wachstum und Bebauung.
Die Straßen zeigen viele Kirchen aus dem 19. Jahrhundert, die das religiöse Leben der Bewohner prägen. Diese Gotteshäuser sind bis heute zentrale Orte für Nachbarschaftstreffen und lokale Veranstaltungen.
Das Viertel ist durch ein dichtes Netz von Straßenbahnen und Bussen mit der Innenstadt verbunden. Es gibt viele Wohnstraßen und lokale Einkaufsmöglichkeiten, die zu Fuß erreichbar sind.
In der Spätzeit des 19. Jahrhunderts waren Gärtnereien die wichtigste Beschäftigung in Striesen, mit einigen Betrieben die Kamelie und Azaleen gezüchtet hatten. Ihre Pflanzen wurden in der ganzen Welt versandt und machten die Region berühmt für Blumenzucht.
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