Zahnradbahn Stuttgart, Zahnradbahn in Stuttgart, Deutschland
Die Stuttgarter Zahnradbahn ist eine Steilbahn, die sich über mehrere Kilometer durch die Stadt zieht und dabei einen großen Höhenunterschied überwindet. Der Zug verbindet einen zentralen Platz im Stadtzentrum mit dem Endhaltepunkt in einem höher gelegenen Stadtteil.
Die Bahn nahm ihren Betrieb im Jahr 1884 auf und wurde ursprünglich mit Dampflokomotiven betrieben. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde sie auf elektrischen Antrieb umgestellt, was den modernen Betrieb bis heute ermöglicht.
Die Einheimischen kennen diese Zahnradbahn unter dem Namen Zacke oder Zacketse, was zeigt, wie tief diese Bahn in der alltäglichen Kultur Stuttgarts verwurzelt ist. Menschen nutzen sie täglich als selbstverständliches Verkehrsmittel, das Wohngebiete oben auf dem Hügel mit dem Zentrum verbindet.
Reisende können Standard-Fahrkarten des Verbunds nutzen, um die Zahnradbahn zu befahren. Die Linie verbindet sich an beiden Enden mit anderen Stadtbahn-Linien, sodass die ganze Stadt leicht erreichbar ist.
Die Bahn nutzt das Riggenbach-Zahnstangensystem, um die sehr steile Strecke zu bewältigen. Dies ist eine seltene Technik, die man in Deutschland nur an wenigen Orten findet.
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