Ludwig-Maximilians-Universität München, Öffentliche Forschungsuniversität in München, Deutschland
Die Ludwig-Maximilians-Universität München ist eine staatliche Forschungsuniversität in München mit Standorten über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Das Hauptgebäude in der Innenstadt liegt an der Ludwigstraße, während weitere Einrichtungen in Schwabing, Großhadern und Martinsried naturwissenschaftliche und medizinische Fakultäten beherbergen.
Die Hochschule wurde 1472 in Ingolstadt gegründet und zog 1800 nach Landshut, bevor sie 1826 ihren endgültigen Platz in München fand. König Ludwig I. ließ das Hauptgebäude errichten und benannte die Universität nach sich selbst und seinem Sohn Maximilian II.
Der Name ehrt König Ludwig I. von Bayern und seinen Sohn Maximilian II., die beide die Entwicklung der Hochschule förderten und ihr heutiges Gesicht prägten. Studierende aus über hundert Ländern beleben die Hörsäle und Bibliotheken, wobei sich der Alltag zwischen Vorlesungen, Seminaren und gemeinsamer Arbeit in den Lesesälen abspielt.
Das Hauptgebäude und die Fakultäten sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, wobei U-Bahn-Stationen in der Nähe der meisten Standorte liegen. Besuchertage und öffentliche Vorträge finden regelmäßig statt, während die Gebäude tagsüber für Interessierte zugänglich sind.
Vierundvierzig Nobelpreisträger haben hier studiert oder geforscht, darunter Wilhelm Röntgen, der die nach ihm benannten Strahlen entdeckte. Max Planck und Werner Heisenberg entwickelten an dieser Hochschule grundlegende Theorien der Quantenphysik, die unser Verständnis der Materie veränderten.
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