Schönheide, Gemeinde im Erzgebirgskreis, Sachsen, Deutschland
Schönheide ist eine kleine Stadt im Erzgebirgskreis in Sachsen, die in einem Bergtal an der Zwickauer Mulde liegt. Die Siedlung ist von Waldern und Hugeln umgeben und zahlt etwa viertausend Einwohner, die in traditionellen Hauser mit steilen Dachern leben.
Die erste Siedlung entstand 1537 mit Urban Männel, und die Stadt erhielt 1549 ihre Stadtrechte. Ab 1563 unter der Herrschaft des Hauses Wettin begann der Eisenerzabbau und die Metallverarbeitung, die die Wirtschaft fur Jahrhunderte prägten.
Der Name Schönheide stammt aus der Landschaft, in der die Stadt liegt. Heute zeigt sich dieses Erbe in den Festen und Handwerkstraditionen, die das Gemeinschaftsleben prägen.
Der Ort ist auf der Hauptstrasse gut erreichbar und bietet mehrere Gasstatten und kleine Hotels fur Ubernachtungen. Besucher finden gute Ausgangspunkte fur Wanderungen in die umliegenden Walder und konnen an den lokalen Markten und Festen teilnehmen, besonders im Sommer und Herbst.
Das Symbol der Stadt ist der 'Burstenmann', das seit 1643 auf dem Gerichtssiegel verwendet wird und heute am Rathaus zu sehen ist. Dieses Wahrzeichen erinnert an die lange Tradition der Bursten- und Handwerksherstellung, die das Leben der Stadt geprägt hat.
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