Oelsnitz/Erzgeb., Stadt im Erzgebirgskreis, Sachsen, Deutschland
Oelsnitz/Erzgebirge ist eine Kleinstadt in Sachsen, die in einem hügeligen Landstrich mit Wäldern und Bächen liegt. Das Stadtzentrum zeigt erhaltene Gebäude aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter Fachwerk- und Jugendstilhäuser, die das Straßenbild prägen.
Die Stadt wurde um das 12. Jahrhundert von der Familie von der Oelsnitz gegründet und 1386 erstmals urkundlich erwähnt. Der Aufschwung kam im 19. Jahrhundert durch die Entdeckung von Steinkohle, was zu rasantem Wachstum und der Entwicklung zahlreicher Bergbauanlagen führte.
Der Bergbau hat Oelsnitz geprägt und wirkt bis heute in der Kultur nach, besonders sichtbar in den erhaltenen Gebäuden und den regelmäßigen Festen auf dem Marktplatz. Die Traditionen der Region zeigen sich in Chorfestivals und Handwerksbünden, die das kulturelle Leben in den Gemeinschaftshallen lebendig halten.
Die Stadt liegt günstig zwischen Chemnitz und Zwickau mit guten Verbindungen zu Autobahnen und Bahnlinien. Besucher finden Parks und Wanderwege zum Erkunden, das Waldbad für sommerliche Aktivitäten und den Glückauf-Turm mit Aussichtsplattform.
Der Deutschlandschacht hinterließ eine Haldenlandschaft, die nach Stilllegung des Bergbaus aufgeforstet wurde und heute ein Naherholungsgebiet bildet. Der 36 Meter hohe Glückauf-Turm auf dieser Fläche bietet bei klarem Wetter Ausblicke bis nach Leipzig.
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