Schloss Lembeck, Barockschloss in Dorsten, Deutschland.
Schloss Lembeck ist ein Barockschloss in Dorsten mit einer rechteckigen Wasserfläche von etwa 190 mal 160 Metern, die es umgibt. Die Gebäudeanlage ist durch mehrere Brücken über das Wasser miteinander verbunden und bildet so einen zusammenhängenden Komplex.
Das Schloss wurde 1177 erstmals unter Adolf von Lembeck erwähnt und diente ursprünglich als Adelssitz. Bis 1390 entwickelte es sich zu einem Verwaltungszentrum des Fürstbistums Münster.
Das Schloss zeigt französischen Einfluss in seiner Raumgestaltung, mit dunkel getäfelten Zimmer im Enfilade-Stil, die das handwerkliche Können der Barockzeit widerspiegeln. Diese Gestaltungsweise schafft eine Abfolge von Räumen, die ineinander übergehen und einen fließenden Eindruck hinterlassen.
Das Schloss beherbergt ein Museum mit Kunstsammlungen und eine Ausstellung zur Ortsgeschichte, die von der Lembeck Heimatvereinigung verwaltet werden. Besucher sollten sich Zeit zum Erkunden der Räume nehmen und die Wasserbecken mit den Brücken als natürliche Orientierungspunkte nutzen.
Der Name Lembeck stammt aus niederdeutschen Wörtern und bedeutet fließendes Wasser und Lehm, was auf die Lage des Schlosses in einem ehemals sumpfigen Gebiet hinweist. Diese geografischen Ursprünge zeigen, wie die Bauherren den Standort bewusst gewählt und gestaltet haben.
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