Saalfeld/Saale, Kreisstadt in Thüringen, Deutschland
Saalfeld ist eine Kreisstadt in Thüringen, die sich entlang des Saaletals erstreckt und von bewaldeten Hügeln umgeben ist. Die Altstadt zeigt enge Gassen mit historischen Bürgerhäusern und mehrere Plätze, an denen sich Geschäfte und Cafés befinden.
Die Siedlung entstand im 7. Jahrhundert als Thüringer Festung und wurde 899 erstmals urkundlich erwähnt. Im späten Mittelalter wählten die Herzöge von Sachsen-Coburg die Stadt als Residenz, bevor die Verwaltung später nach Coburg verlegt wurde.
Die Feengrotten am Stadtrand ziehen Besucher in ehemalige Alaunschieferbrüche, die durch buntes Tropfwasser in einer unterirdischen Welt leuchten. Das Stadtbild zeigt mehrere Kirchen und Fachwerkhäuser, die von der mittelalterlichen Bauweise zeugen.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit größeren Zentren in der Region und liegt etwa zehn Minuten zu Fuß vom historischen Kern entfernt. Wer die Feengrotten besuchen will, kann einen Bus oder ein Taxi nehmen, da der Eingang außerhalb des Zentrums liegt.
Der Bergfried des Schlosses bietet einen Rundblick über das Saaletal und die umliegenden Wälder, wenn man die steinerne Wendeltreppe hinaufsteigt. In der Nähe des Marktplatzes markiert ein alter Pranger die Stelle, an der einst öffentliche Bestrafungen stattfanden.
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