Schloss Wespenstein, Mittelalterliches Schloss in Gräfenthal, Deutschland.
Schloss Wespenstein ist eine Burg auf einem Hügel in Gräfenthal, die eine wichtige Handels- und Militärroute zwischen Leipzig, Saalfeld und Nürnberg sicherte. Das Gebäude vereint verschiedene architektonische Stile und bietet heute ein Restaurant, einen Biergarten und ein Museum.
Um 1250 von den Grafen von Orlamünde als Zollhaus erbaut, wurde die Burg 1337 als Hus Greventhal urkundlich erwähnt. 1438 ging sie an die Reichserbmarschälle von Pappenheim, die sie ab 1517 ausbauten; Sebastian von Pappenheim empfing 1530 Martin Luther und Kurfürst Johann, seine Söhne 1547 Kaiser Karl V. und den Herzog von Alba. 1686 zerstörte ein Brand große Teile, von 1829 bis 1949 diente das Schloss als Gericht.
Die Schlosskapelle, in der Martin Luther 1530 predigte, als Sebastian von Pappenheim ihn und Kurfürst Johann empfing, ist erhalten und saniert. Sie wird für Hochzeiten und Gottesdienste genutzt. Über dem ehemaligen Haupttor wird das Pappenheimer Wappen von um 1530 konserviert.
Das Schloss liegt an der Grenze zwischen Thüringen und Bayern, am Pass der alten Handelsstraße von Leipzig nach Nürnberg. Die Kapelle, in der Luther predigte, ist saniert und wird für Hochzeiten und Gottesdienste genutzt. Erhalten sind das Amtsgebäude, die Fronfeste und eine Zisterne; die Mauern beim ehemaligen Haupteingang und an der Ostseite sind größtenteils verfallen, und Räume am Treppenturm und am Amtmanngarten sind mit Schutt verfüllt.
Das Pappenheimer Wappen über dem ehemaligen Haupttor, um 1530 gearbeitet, wird konserviert. Die Schlosskapelle, in der Martin Luther 1530 predigte, ist erhalten und wird für Hochzeiten und Gottesdienste genutzt. Am Treppenturm und am Amtmanngarten sind Räume mit Schutt verfüllt, deren Bestimmung teils unbekannt ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.036 Mitwirkenden weltweit.