Ludwigslust, Stadtgemeinde in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Ludwigslust ist eine Stadtgemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern, etwa auf halbem Weg zwischen Hamburg und Berlin gelegen. Die Stadt gruppiert sich um das barocke Residenzschloss und dessen weitläufigen Landschaftsgarten, die zusammen den räumlichen Schwerpunkt der Anlage bilden.
Friedrich von Mecklenburg erhob den Ort 1765 zur Residenzstadt seines Herzogtums und löste damit Schwerin als Regierungssitz ab. Nach seinem Tod 1837 kehrte die Verwaltung nach Schwerin zurück, wodurch die Stadt ihre politische Zentralfunktion wieder verlor.
Die Bezeichnung leitet sich von Herzog Christian Ludwig II. ab, der hier im 18. Jahrhundert ein Jagdschloss errichten ließ. Bis heute wird die Stadtstruktur vom barocken Raster geprägt, das symmetrisch um die zentrale Achse von Schloss und Park verläuft.
Die Innenstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um das Schlossareal konzentriert sind. Besuchende finden im Zentrum Wegweiser, die zu den einzelnen Bauwerken und durch den Park führen.
Viele Skulpturen und Säulen im Park bestehen nicht aus Stein, sondern aus Ludwigsluster Carton, einer Art Pappmaché aus Papier, Sand und Leim. Diese ungewöhnliche Technik wurde im 18. Jahrhundert entwickelt, um teure Steinarbeiten kostengünstig zu imitieren.
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