U-Bahn München, Schnellbahnsystem in München, Deutschland
Die Münchner U-Bahn ist ein Schnellbahnsystem in der bayerischen Hauptstadt, das über acht Linien und 96 Stationen verfügt. Das Netz erstreckt sich sowohl unterirdisch als auch oberirdisch und erreicht neben dem Zentrum auch Vororte wie Garching.
Die erste Strecke wurde 1971 in Betrieb genommen und verband Kieferngarten mit dem Goetheplatz, kurz vor den Olympischen Spielen von 1972. Seither ist das Netz schrittweise erweitert worden, um neue Stadtteile und Gemeinden im Umland anzubinden.
Der Name jeder Station folgt einer festen Grafik, entworfen von Ingo Maurer und Otl Aicher, die den Weg durch die Stadt klar erkennbar macht. Bewohner orientieren sich oft nach Haltestellen, die zu festen Bezugspunkten im Alltag geworden sind.
Die Züge fahren regelmäßig von früh morgens bis nach Mitternacht, am Wochenende oft auch durchgehend. Umsteigemöglichkeiten zu anderen Verkehrsmitteln sind an vielen Stationen gut ausgeschildert und meist barrierefrei zugänglich.
An einigen Stationen, wie der Westfriedhof, sind Kunstwerke in die Architektur eingebunden und prägen den Raum mit Lichtinstallationen und Wandgestaltungen. Diese künstlerischen Elemente verwandeln den Durchgang in einen Ort, den Fahrgäste als mehr als nur eine Haltestelle wahrnehmen.
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