Frankfurt-Sachsenhausen, Historisches Flussviertel in Frankfurt, Deutschland
Sachsenhausen ist ein Stadtteil am südlichen Mainufer in Frankfurt, der sich vom Fluss bis zur Stadtgrenze erstreckt. Die nördlichen Gassen bewahren alte Fachwerkhäuser und enge Gehwege, während die südlichen Bereiche Wohnblöcke und Grünflächen zeigen.
Erste Urkunden erwähnen die Siedlung im Jahr 1193, als Fischer und Bauern Frankfurt mit Lebensmitteln versorgten. Im 19. Jahrhundert veränderten Industrieansiedlung und Stadterweiterung das Gebiet, während das Altstadtviertel am Fluss seinen Charakter bewahrte.
Zahlreiche Apfelweinlokale reihen sich in der Klappergasse und ihren Seitenstraßen aneinander, wo Gäste aus großen Bembel trinken und hessische Speisen bestellen. Die Wirtshäuser bewahren alte Holztische, grüne Glasvasen und Wandtafeln, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
Schweizer Straße durchquert das Viertel und bietet Zugang zu Geschäften, Lokalen und U-Bahn-Haltestellen. Enge Gassen im nördlichen Teil erfordern Orientierung; Flussuferpromenaden eignen sich als Ausgangspunkt für Spaziergänge.
Eine Vorschrift verlangt, dass Apfelwein das preiswerteste alkoholische Getränk in allen öffentlichen Gaststätten bleiben muss. Diese Regelung gilt nur für diesen Stadtteil und wird von den Wirten bis heute eingehalten.
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