Burbach, südllichste Gemeinde Westfalens im Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen, an der Grenze zu Rheinland-Pfalz und Hessen
Burbach ist eine kleine Gemeinde in der Region Siegen-Wittgenstein, die aus neun kleineren Dörfern besteht und sich in einem von Hügeln umgebenen Tal erstreckt. Die Stadt zeigt alte Häuser mit Ziegeln und Holzwerk, ruhige Straßen und einfache Geschäfte, während Wälder und Felder direkt an die bebauten Bereiche grenzen.
Burbach wurde erstmals um das 11. Jahrhundert in Dokumenten erwähnt, nachdem Frankische Siedler in der Gegend ankamen und die reichen Eisenerzvorkommen nutzen. Ein großes Feuer zerstörte 1758 die meisten Gebäude, aber die Stadt wurde danach wieder aufgebaut und belebte sich durch die Eisenbahn im 19. Jahrhundert.
Der Name Burbach bezieht sich auf den Bach, der durch das Tal fließt und das Leben der Bewohner seit Jahrhunderten prägt. Die Identität der Stadt zeigt sich in Wappen-Symbolen, die alte Adelsfamilien und die Region Siegerland darstellen, während Einwohner stolz ihre Feste und Traditionen bewahren.
Besucher erreichen Burbach leicht über den Bahnhof an der historischen Eisenbahnlinie oder per Bus, während die A 45 Autobahn in der Nähe ist und größere Städte wie Siegen erreichbar machen. Die Stadt selbst ist klein und überschaubar, ideal zum Spaziergang, und die umliegenden Wälder und Felder laden zu Wanderungen oder Fahrradtouren ein.
Die keltischen und germanischen Stämme bauten vor etwa 1500 Jahren kleine Schmelzöfen, um das lokale Eisenerz zu verarbeiten, und errichteten eine Verteidigungsmauer auf einem Hügel im Dorf. Diese frühe Nutzung natürlicher Ressourcen prägt bis heute die Identität und Geschichte der Region.
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