Walchensee, Alpensee in Kochel am See, Deutschland
Der Walchensee erstreckt sich über 16,4 Quadratkilometer in den bayerischen Alpen und liegt in einem tektonischen Tal. Die größte Tiefe beträgt 192,3 Meter und macht ihn zu einem der tiefsten Alpenseen Deutschlands.
Das Becken entstand durch geologische Verschiebungen während der Eiszeiten, als Gletscher das heutige Tal formten. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem 8. Jahrhundert, als kirchliche Schriften die Gegend dokumentierten.
Der Name stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bezeichnete romanisierte Bewohner der Alpenregion. Die Fischrechte gehörten dem Kloster Benediktbeuern von 740 bis zur Säkularisation 1803, als kirchlicher Besitz an den bayerischen Staat überging.
Die Uferzone eignet sich zum Windsurfen, Segeln, Tauchen und Wandern, wobei 2,5 Kilometer Strand für Besucher zugänglich sind. Das Wasser bleibt auch im Sommer kühl, daher empfiehlt sich entsprechende Kleidung beim Baden.
Die Insel Sassau im See dient als Naturschutzgebiet und beherbergt Brutplätze für zahlreiche Vogelarten. Besucher dürfen die Insel nicht betreten, können aber vom Ufer aus Wasservögel und Greifvögel beobachten.
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